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Öisi Gmeind

Editorial März / April 2018

Kreuzbild

In jüngeren Jahren erschien mir die Bedeutung von Weihnachten gewichtiger als jene von Karfreitag und Ostern. Während des Einkaufs in den Lebensmittelläden mit Weihnachtsguetsli, teilweise Sonntagsverkäufen oder mittels Countdown in Form der Adventskalender wird man richtiggehend konditioniert. Ist es eventuell eine Ablenkung? Könnte sein.

Klar ist es zweifelsohne, dass wir an Weihnachten Jesus Christus als Mensch geworden auf der Erde begrüssen. Aber in Wirklichkeit ist Ostern im Vergleich zu Weihnachten der eigentliche Schlüssel. Da wir durch Erbsünde Erlösung brauchten, wurde an Karfreitag Jesus zum Fluch für uns.

Bereits bei der Ausweisung aus dem Paradies, gibt es einen versteckten Hinweis auf die Erlösung als Gott zum Teufel sprach: „Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.“ 1.Mose 3,15 (Elberfelder Bibel)

Das hat der Herr Jesus getan, als er am Kreuz auf Golgatha für uns den Sieg erkämpfte. Dort hat er die Schlange, den Teufel (vergleiche Offenbarung20,2) für immer besiegt und den Weg zu Gott wiederhergestellt.

Er hat diesen Bruch der Beziehung des Menschen zu Gott repariert und nun kann jeder Mensch, der im Glauben zu ihm kommt, Vergebung seiner Sünden erhalten und zurück in die Gemeinschaft mit Gott gelangen.

In Galater 3,13 steht: Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist - denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!“ (Elberfelder Bibel)

Sag mir, welche andere Realität kann da mithalten?
Daniela Tanner

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