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Öisi Gmeind

Editorial November/Dezember 2017

Kreuzbild

Die wohlgeformten Skulpturen von Maria mit Jesus in ihren Armen, sowie Josef und die Krippe erinnern uns an Weihnachten, an das Wunder, das Gott uns Menschen geschenkt hat mit der Geburt von Jesus.

Ich wuchs mit meinen Eltern und meiner Schwester in einem christlichen Elternhaus auf. Die regelmässigen Gottesdienste und das Besuchen der Sonntagsschule waren für mich wichtig. Besonders die biblischen Geschichten und die schönen Lieder gefielen mir gut. So nahm ich den Glauben an Gott und Jesus an.

Für unsere Familie war es wichtig, die Advents- und Weihnachtszeit bewusst feierlich zu gestalten. Meine Mutter schmückte den Christbaum bis ins hohe Alter und verwöhnte uns mit einem Weihnachtsessen. Diese Tradition ist auch für unsere Familie wichtig, so feiern wir jedes Jahr unsere Familienweihnacht am 25. Dezember, am Geburtstag unseres jüngsten Sohnes Raffael.
Wir lesen die Weihnachtsgeschichte zusammen und singen Lieder.

Ich bin dankbar, dass mir meine Eltern etwas Wertvolles vorgelebt haben, den Glauben und das Vertrauen zu Gott. So entschied ich mich mit 20 Jahren bewusst, meinen Weg mit Gott zu gehen. Gott hat mich bis zum heutigen Tag immer treu begleitet.

Viele Menschen feiern Weihnachten, obwohl sie nicht an Gott glauben. Diesen Menschen möchte ich als Antwort auf ihre Zweifel die vielen messianischen Prophezeiungen im Alten Testament in Erinnerung rufen, wie z.B. Jesaja, 7,14:
„Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben. Siehe die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen (Gott mit uns)."

Mit diesen Worten aus der Bibel wünsche ich allen eine von Gott gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

 

Ursula Herrmann-Thudium

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